Wie funktioniert eine Handyortung?

Die Handyortung erfolgt über das Mobilfunknetz und erfordert ein eingeschaltetes mobiles Endgerät. Da ein Handy sich permanent beim Mobilfunknetz anmeldet ist eine Position innerhalb bestimmter Genauigkeitsgrenzen möglich. Das Handy ist einem bestimmten “Location Area” zugeordnet. Diese wird laufend aktualisiert um auf Positionsänderungen zu reagieren. Wird ein Handy aktiv verwendet – zum Beispiel für ein Telefongespräch – ist eine genauere Positionsbestimmung möglich. Denn dann ist eine aktive Basisstation bekannt. Je nach zur Verfügung stehenden Ausrüstung auf Seiten des Netzes und des mobilen Endgerätes werden verschiedene Methoden angewandt, die dann auch zu unterschiedlichen Genauigkeiten führen.

GSM vs GPS

Die oben beschriebene Ortung beschreibt die Ortung auf Basis von GSM. Eine Alternative dazu stellt GPS dar. die Standortbestimmung per GPS ist im Gegensatz zu GSM in der Regel sehr viel genauer und er folgt in der Regel auf wenige Meter genau. GPS wird schon länger von Navigationsgeräten in Autos zur Standortbestimmung genutzt. Ebenso verfügen moderne Smartphones – wie das iPhone von Apple – über GPS um den Standort zu vermitteln. Hier werden die GPS-Daten oft für Applikationen wie zum Beispiel Google Maps verwendet. Ohne entsprechende Vorkehrungen lässt sich ein Smartphone allerdings nicht per GPS von externe Geräten lokalisieren. Das mobile Endgerät muss die Position aktiv weitermelden. Dies kann zum Beispiel über eine Applikation geschehen, wie es auf heute auf Smartphones für verschiedene Anwendungsbereiche üblich ist.